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Das meldet die Presse über uns | | Bier- und Weinprobe im Hotel am Schloss in Alzey03.02.2012 03:00 Uhr - ALZEY Von Kathrin DamwitzPremiere in Alzey: Bier, Wein und leckere Speisen werden bei einer kulinarischen Probe am Samstag, 11. Februar, ab 19 Uhr im Hotel am Schloss in Alzey eine hochinteressante Symbiose eingehen. Veranstalter der Verkostung edler Rebensäfte und herber Biere nebst passendem Menü sind neben Gastronom Thomas Dimitriou vom Hotel am Schloss Dieter Birk mit seinem Alzeyer Volkerbräu und die Albiger Winzergenossenschaft mit Kellermeister Harald Eller. Eller weist auf die Gemeinsamkeiten der beiden Getränke hin: „Sie enthalten beide Alkohol, Hefe und Kohlensäure.“ Durchaus könne das Miteinander von Bier und Wein funktionieren; nicht zuletzt werden die Speisen gut auf die begleitenden Getränke abgestimmt. So ist als zweiter Gang ein Feldsalat mit Lammstreifen in Traubenkernölmarinade mit Haferplätzchen vorgesehen. „Hier haben wir im Hafer die Komponente des Biers, im Traubenkernöl die des Weines“, unterstreicht Eller. Zu jedem Gang werden ein Bier und ein Wein angeboten. „Wir als Genossenschaft wollen uns mit unseren Veranstaltungspartnern Neuem öffnen, ungewöhnliche Wege gehen und durch die Kombination Interesse wecken“, verdeutlicht Eller. Erfahrung hat er schon durch die kulinarischen Weinproben mit dem Hotel am Schloss, die die Winzergenossenschaft Albig zweimal im Jahr - im Mai und im November - erfolgreich ausrichtet. Dieter Birk hat ebenfalls schon die ein oder andere kulinarische Bierprobe abgehalten. „Mit der Veranstaltung im Hotel am Schloss kombinieren wir zwei unterschiedliche Getränke, die durchaus Gemeinsamkeiten haben, mit Speisen“, sagt der Brauer. Zu guten Speisen passten nämlich nicht nur Weine, wie landläufig angenommen werde. Sondern auch Bier runde ein leckeres Essen ab. „Leider hat Bier nicht so ein gutes Image wie Wein, ich möchte es aus dem Abseits holen“, nennt Birk einen weiteren Anlass für die Probe. Er möchte ein Weizenbier, ein helles und ein dunkles Gerstenmalz, ein Emmerbier (Urweizen) und ein Roggenbier ausschenken. Harald Eller wird auf jeden Fall frische Frühlingsweine aus Albig mitbringen, die bestens zum Menü passen. Dieses startet mit einer legierten Sauerampfersuppe mit Lachsklößchen, gefolgt von besagtem Feldsalat. Hauptgang ist ein Schweinefilet mit Mangoldmantel im Brotteig, angerichtet auf Schwarzwurzelgemüse, begleitet von einer Bier-Wein-Velouté, einer samtig-gehaltvollen Soße. Krönender Abschluss sind Schokoladenpralinen, gefüllt mit Weingelee, auf Bierschaumcreme. Dimitriou hat sie unter das Motto „Volker geht mit dem Hund“ gestellt, in Anspielung auf das Volkerbräu und die Lage Albiger Hundskopf. Der Koch ist sicher, dass die Verbindung der beiden Getränke und der Speisen gelingt. „Die Herausforderung wird sein, das Ganze zu harmonisieren, eine Balance zwischen der Säure des Weins und dem herben Bier zu finden“, sagt er. Aber er ist sehr guter Dinge: „Unser Team hat Erfahrung mit Bierproben, und mit Wein kochen wir täglich. Man muss sich nur trauen.“ |  Harald Eller, Thomas Dimitriou und Dieter Birk testen vorab die Getränke für die Probe. Foto: photoagenten/ Axel Schmitz | | | Kulinarischer Herbstzauber22.11.2010 - ALZEY Von Cornelia Sandmann-SchmittWEINPROBE Albiger Winzergenossenschaft stellt Weine zum passenden Essen vor Edle Tropfen, kulinarische Leckerbissen und gute Unterhaltung waren Programm bei der diesjährigen Herbstweinprobe der Albiger Winzergenossenschaft im Hotel am Schloss. Zum Saisonhöhepunkt des Weinjahres 2010 stellte Betriebsleiter Harald Eller die passende Weinfolge zur Menükreation von Chefkoch Thomas Dimitriou zusammen. Das Beste aus Küche und Keller schmeichelte an diesem Abend den Gaumen der Gäste. Nach einem Glas „Albiger Herbstzauber“, einem Aperitif aus Sekt mit Dornfelder Likör, und des dazu gereichten Fingerfood nahmen sie in voller Erwartung an den festlich gedeckten Tischen ihre Plätze ein. Die meisten von ihnen waren nicht das erste Mal dabei und wussten, dass ein genussvolles Programm auf sie wartete. Bald schon füllten sich die funkelnden Gläser mit den edlen Tropfen aus dem Weinangebot der Albiger Winzergenossenschaft. Zum fruchtigen Grauburgunder und den feinen Aromen einer Riesling Auslese startete das 5-Gang Menü mit einer delikaten Wiesenkräutersuppe, deren Herstellung Küchenchef Dimitriou bis ins Detail erläuterte. Aufmerksam hörten die Gäste auch seinen weiteren Ausführungen zu jedem Gang zu. Während er die Gäste über den Kochtopfrand blicken ließ, vertiefte sich Kellermeister Eller in die fachkundige Vorstellung der exzellenten Weine, aufgelockert durch witzige Anekdoten und Geschichten zum Thema des Abends. Vor dem zweiten und vierten Gang weckte Karl Selg-Mann mit einer Lesung aus seinem Krimi „Der Mond auf dem Wasser“ die Neugier der Zuhörer. Genauso spannend war auch die Fortsetzung der Speisenfolge. In den Gläsern warteten schon der gekühlte Dornfelder und die feinherbe Sauvignon blanc Auslese auf die Harmonie mit dem Parfait von Gänseleber auf Feldsalat. Nicht nur optisch passte sich der Weißherbst dem dritten Gang an. Dezent und elegant begleitete er das Getreiderisotto mit Garnelen. Auch die angenehmen Fruchtaromen des Weißburgunders und die klare Frische der 2010er Faberrebe rundeten den Genuss ab. Den Hauptgang, ein knuspriger Gänsebraten, krönten kräftige Rotweine. Gehaltvolle Portugieser, Dornfelder und Spätburgunder zeigten sich als optimale Speisebegleiter. Den süßen Abschluss des Menüs krönten besonders edle Tropfen. Zur Zwetschgen-Marzipancreme stellte Kellermeister Eller mit Stolz zwei hochprämierte Spitzenweine vor. Die Siegerrebe Spätlese und Ortega Auslese brachten Auszeichnungen und Medaillen nach Albig, und sind ein wichtiges Aushängeschild für die Winzergenossenschaft, die im nächsten Jahr ihr 75jähriges Jubiläum feiert. Die Frühjahrs- und Herbstweinproben werden dann wieder zu einem Genuss der Sinne. |  Karl Heinz Freund (Vorsitzender der Winzergenossenschaft), Harald Eller (Kellermeister), Thomas Dumitru (Küchenchef Hotel am Schloss) und Autor Karl Selg-Mann genossen die Weinprobe. Foto: pa/ Schmitz | | | Immer zuvorkommend 25.08.2010 - ALZEY Von Sabrina Jennewein SERVICE Paul Jakobs absolviert in drei Jahren die Ausbildung zum Hotelfachmann Während viele seiner Freunde sich am Wochenende treffen und feiern gehen, heißt es für Paul Jakobs, im Hotel am Schloss zu arbeiten. Denn seine Ausbildung zum Hotelfachmann schließt den Service am Kunden an Wochenendtagen nicht aus. Besonders am Wochenende und in den Abendstunden werden die Auszubildenden im Hotelfach gebraucht. Gearbeitet wird im Schichtbetrieb. Jede Schicht hat ihre speziellen Aufgaben. Im frühen Diensten müssen Tischdecken ausgewechselt, Besteck und Gläser eingedeckt, Getränke aufgefüllt und Termine vorbereitet werden. Bei der späten Schicht stehen die Arbeit an der Rezeption und der Kundenservice im Vordergrund. Es werden alle Bereiche des Berufsfeldes durchlaufen Vom ersten bis dritten Ausbildungsjahr werden alle Bereiche des Berufsfeldes durchlaufen. Besonders wichtig ist im ersten Lehrjahr die Küche, denn diese Thematik wird auch in der Zwischenprüfung abgefragt. Zu den weiteren Themenbereichen zählen Service, Zimmer, Frühstücksdienst, Hygiene und Rezeption. „Wichtig ist es, überall einen Einblick zu bekommen“, erklärt Ausbilderin Nicole Gran-Dimitriou. Die Ausbildung findet im dualen System, also sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule in Mainz, statt, wo Paul Jakobs einen jeweils zwei- bis dreiwöchigen Blockunterricht absolviert. Der Realschulabschluss ist für die Ausbildung Pflicht. Zudem wird bei der Personalauswahl auf eine freundliche Aufgeschlossenheit und Leidenschaft im Umgang mit Menschen geachtet. Geschick bei der Benutzung von Arbeitsgeräten und Verständnis für die Betriebsabläufe in einem Hotel komplettieren das Profil eines Bewerbers. Darüber hinaus sollte man sich nicht vor Büroarbeit scheuen, denn diese gehört besonders an der Rezeption dazu. Englischkenntnisse sind bei Auszubildenden Pflicht Aber auch gewisse Sprachkenntnisse sind erforderlich. Nicole Gran-Dimitriou sind sie sehr wichtig: „Englischkenntnisse müssen bei einem Auszubildenden auf jeden Fall vorhanden sein, denn wir haben viele Touristen und Geschäftsleute als Gäste und die müssen zuvorkommend bedient werden. Dazu zählt auch die Sprache.“ Von Vorteil ist auch ein Praktikum in einem Hotelbetrieb. Denn nur so kann die Leistung und die Tauglichkeit eines Interessenten am besten eingeschätzt werden. Die Ausbildung im Hotelfach ist abgeschlossen, wenn die Zwischenprüfung nach einem Jahr bestanden und im dritten Ausbildungsjahr dann die Abschlussprüfung zum Hotelfachmann oder der Hotelfachfrau im schriftlichen und praktischen Teil gemeistert wird. Im Anschluss an die Ausbildung steht den Gesellen im Hotelfach die Welt offen - und die Karriereleiter. Bis zum Hotelleiter können sie sich hocharbeiten. Perspektiven, die Paul Jakobs reizen: „Ich will nach meiner Ausbildung auf jeden Fall noch ins Ausland und Erfahrungen sammeln“, sagt er. | |
Unser Azubi hat den 3. Platz bei der Stadtjugendmeisterschaft der Köche in Mainz gewonnen. Wir gratulieren Ihm zu seinem Erfolg! 
| Mainz Teller-Kunst aus Forellenstreifen 04.03.2010 - MAINZ Von Andreas TrappKOCHPRÜFUNG David Schiltz gewinnt Stadtjugendmeisterschaft Unter der großen Dunstabzugshaube brutzelt das Fleisch nebst Gemüsevariationen, auf der Arbeitsplatte filetieren Finger gekonnt Forellen, und im Kühlraum ist bereits das Dessert kalt gestellt - Kochen unter Prüfungsbedingungen hieß es für sieben Auszubildende der Berufsbildenden Schule I (BBS I) bei der diesjährigen Stadtjugendmeisterschaft der Köche. "Bis auf einen Teilnehmer, haben alle in zwei Monaten ihre Abschlussprüfung", erklärte Jörg Schaberger, Fachpraxislehrer für Köche an der BBS I, "da kann schon etwas Anständiges auf den Tellern erwartet werden." Und so legten sich die sieben angehenden Köche auch alle mächtig ins Zeug.
Unter ihnen Romy Portig. Die 18-Jährige von Boehringer Ingelheim hatte es nach der schriftlichen Prüfung eine Woche zuvor als einziges Mädchen in die Finalrunde geschafft. Mit der Zubereitung eines schmackhaften Menus aus Forellenstreifen, Paprika-Karotten-Cremesuppe, geschmortem Lammbraten und Grießflammerie an Schokoladengitter versuchte sie die Jury zu überzeugen und bekam dabei den Küchenstress zu spüren. Auf drei, vier Dinge gleichzeitig müsse sie achten, aber das sei ja eine Herausforderung. "Zum Kochen bin ich durch meine Mutter gekommen", schildert sie, während die Vorstufe des Flammerie abgeschmeckt wird. "Zuhause habe ich schon immer gern neue Rezepte kreiert." Ihr Leibgericht sei aber was Traditionelles: Sauerbraten mit Klößen und Rotkraut. Dann widmet sie sich auch schon wieder ihrer Menüzubereitung. Die Zeit wird knapp. Von den anberaumten drei Stunden bleibt ihr jetzt gerade noch eine.
"Beurteilt wird die Sauberkeit am Arbeitsplatz, das Zeitmanagement, Arbeitstechnik und die Verarbeitungsart der Rohstoffe", benennt Küchenmeister und Jurymitglied Günter Fischer die Wertungskriterien. Nach dem Kochen fließen noch die Präsentation des jeweiligen Gerichts sowie dessen Geschmack in die Notenvergabe ein. Der Rohstoff-Warenkorb sei für jeden gleich gewesen, und die Teilnehmer hätten knapp eine Woche überlegen können, wie sie ihr Menü gestalten. Für jeden Gang gab es jedoch einzelne Vorgaben.
Beispielsweise musste für das Entree Forelle und Salat verwendet werden und für die Hauptspeise eine Lammkeule.
Die Umsetzung gelang David Schiltz vom Erbacher Hof am besten. Er wurde bei der Prämierung mit dem ersten Platz bedacht und darf nun am 17. April beim Achenbach-Pokal auf Landesebene teilnehmen. Romy Portig sicherte sich mit ihrem Menü Platz zwei. Dritter wurde Kevin Schmitt vom Hotel am Schloss Alzey. | | | | Wild aus heimischen Wäldern12.12.2009 - ALZEY.JPG) Von Kathrin Damwitz FESTESSEN Thomas Dimitriou, Besitzer des Hotels am Schloß, gibt Rezept-Tipp für Weihnachten Weihnachten - das Fest der Liebe, der Geschenke und des opulenten Speisens. Die AZ möchte ihren Lesern Alternativen zu traditionellen Gerichten wie Gans oder Karpfen bieten und hat Spitzenköche der Region um Festtagsrezepte gebeten, die zwar Pfiff haben, aber dennoch leicht nachkochbar sind. Heute ist Thomas Dimitriou an der Reihe, der das Hotel am Schloß in Alzey betreibt. "Ich verarbeite gerne Wildschwein, Hase oder Reh hier aus Rheinhessen", bekennt der 47-Jährige, der im Alter von 23 Jahren nach Deutschland kam und der Liebe wegen hier blieb. Das Fleisch bezieht er von drei Jägern oder vom Alzeyer Forstamt. "Die Qualität ist sehr gut und das Ganze ist bezahlbar", freut er sich. Allerdings gebe es momentan einen leichten Engpass. "Wegen der milden Witterung haben die Tiere im Wald genug Pflanzen zum Essen und kommen nicht heraus, das heißt, sie laufen den Jägern auch nicht vor die Flinte", weiß der Koch. Doch es soll kälter werden, und er kann auf Nachschub hoffen. Für das Festtagsfilet für vier Personen verarbeitet er 800 Gramm Hasenrücken. "Ersatzweise darf es gern auch Filet vom Wildkaninchen oder Geschnetzeltes aus Keule oder Oberschale des Rehs sein", hält Dimitriou fest. Das Fleisch im übrigen bleibe zart und saftig, weil es kurz angebraten, dann zur Seite gestellt und nur zum Ziehen in die Soße gelegt werde, verspricht der Koch. Bei ihm zu Hause wird es an Heiligabend übrigens keine Gans geben. "Das ist zu aufwändig, und unsere acht und zwölf Jahre alten Kinder möchten hauptsächlich ihre Geschenke auspacken", lacht der Koch. Das Essen stehe da - im Gegensatz zum Rest des Jahres - doch eher im Hintergrund. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und der Schwiegermutter wird Thomas Dimitriou wohl einen urdeutschen Klassiker vorbereiten: Würstchen mit Kartoffelsalat. Dazu gibt es Feldsalat und "ein schönes Gläschen Wein". In Griechenland, wo Dimitriou geboren und aufgewachsen ist, bevor er als junger Mann nach Deutschland auswanderte, spielen Zitronen bei den Weihnachtsspeisen eine große Rolle. "An Heiligabend waren wir mit der gesamten Familie immer sehr lang in der Kirche, während unsere Mutter zu Hause stand und die Zitronen-Limonensuppe und ein krosses Hähnchen vorbereitete", blickt er zurück. Seine Mutter habe wunderbar gekocht: "Das Hühnchen habe ich geliebt." Am ersten Weihnachtsfeiertag gab es bei Dimitrious immer Schweinefleisch mit Lauch und einer Zitronensoße. "Durch die Zitrone wird das ganze Essen bekömmlicher, man verträgt das Fett vom Schweinefleisch besser", hält der Koch fest. Sein Handwerk lernte Dimitriou im Frankfurter Airport Club der Deutschen Bank, war danach drei Jahre in einem französischen Restaurant in Wiesbaden beschäftigt und kochte anschließend als stellvertretender Küchenchef in Käfers Casino Wiesbaden. In Albig betrieb er mit seiner Frau zwölf Jahre lang die Weinstube Mann, bevor er ins Alzeyer Hotel wechselte. Seine Philosophie: "Die Zutaten müssen von sehr guter Qualität sein. Und die Gerichte sollen so komponiert sein, dass man das Ganze noch nachvollziehen kann." Im übrigen entwickele jeder Koch über die Jahre seinen eigenen Stil. "Ich variiere viel frei, arbeite nicht streng nach Rezept", betont Dimitriou | | | | Gaumenfreuden mit Bio-Siegel Weinprobe im Hotel am Schloss
Vom 22.04.2008 Von Mirca Waldhecker Zu einer besonderen kulinarischen Weinprobe luden Alexander Gysler und Thomas Dimitriou ein. Gysler, Besitzer eines renommierten Weingutes in Alzey-Weinheim, Dimitriou Küchenchef im Hotel am Schloss. Im Rahmen eines festlichen Frühlingsmenüs stellte Alexander Gysler exzellente Weine aus seinem ersten Jahrgang mit Biosiegel vor. "Man merkt den Weinen an, dass der Boden heute viel lebendiger ist als noch vor drei Jahren", berichtet Gysler. "Die Weine zeichnen sich durch Eleganz und einen feinen Fruchtkörper aus." Erlesene Speisen Zum Empfang gab es einen fein rauchigen Pinot Sekt brut, gepaart mit schmackhaften Canapés. Zur Sauerampferrahmsuppe kredenzte der studierte Winzer einen trockenen Grau-Burgunder sowie einen halbtrockenen Riesling. Zum Strudel vom Papageifisch und zartem Tranche vom Kalb genossen die Gäste dann einen trockenen Riesling und einen Weißburgunder, ebenfalls trocken. Beeindruckend waren der Grau-Burgunder und der Spätburgunder der so genannten "S"-Klasse mit ihren zugleich vollen und filigranen Körpern, denen man die Klasse der alten Reben anmerkt. Den Abschluss bildete eine süße Riesling-Auslese zu "Hasenöhrchen" auf Himbeersauce. Positive Resonanz Die Gäste brachten ihr Wohlgefallen durch genüsslich-schweigsames Probieren zum Ausdruck, bis der Alkohol die ahnungsvolle Konzentration zum Ende in eine fröhliche Stimmung umschlagen ließ. Alexander Gysler und seine Frau Heike zeigten sich vollauf zufrieden mit der Resonanz auf ihren neuen Jahrgang. "Wir haben schon die Luft angehalten, ob die Umstellung von den Kunden angenommen wird. Aber bisher sind die Rückmeldungen durchweg positiv", berichtet Heike Gysler. Für die Umstellung auf ökologischen Anbau entschieden sich die Gyslers 2004 nach der Geburt ihrer ersten Tochter. "Ich wollte ein gutes Gefühl haben, wenn ich meiner Tochter Weintrauben aus unseren Weinbergen gab. Außerdem hatte ich Ausschlag wenn ich in der Laubwand gearbeitet hatte, die Ausgaben für Pflanzenschutz und -ernährung stiegen permanent und es bildeten sich ständig neue Resistenzen", berichtet Alexander Gysler. Heute verzichtet er auf chemische Unkrautbekämpfungsmittel und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel; gedüngt wird mit kompostiertem Grünschnitt. Doch auch wenn Gysler von den Ergebnissen des ökologischen Anbaus schon sehr positiv überrascht ist: Er will noch weiter gehen. So befindet sich sein Weingut aktuell in der Umstellung auf Demeter. Demeter gilt laut Gysler als strengste Regelwerk, dass es für Weinanbau gibt. In Deutschland arbeiten bisher erst gut 20 Winzer auf diese Weise. |  |  | Küche ist Herzstück des Konzepts Neue Pächter im "Hotel am Schloss" behalten traditionellen Stil des Hauses bei vom 14.07.2007Das renommierte "Hotel am Schloss" hat einen neuen Pächter. Seit 1. Juli bewirtschaftet Familie Dimitriou das Haus. Mit ihnen eingezogen sind neue Ideen, die den traditionellen Stil von Restaurant und Hotel ergänzen sollen. Zum Beispiel wurde die Weinstube wiedereröffnet. Von Claus Rosenberg "Hier habe ich die Chance, mich so zu entfalten, wie ich das möchte", begründet Thomas Dimitriou sein neues Engagement. Der gelernte Koch mit bemerkenswerter Berufsvita hat für die neue Aufgabe immerhin eine sehr gute Stellung aufgegeben. Bis zum Wechsel kochte er in der Weinstube Mann in Albig. Die Küche genoss einen sehr guten Ruf. Neuland ist für den 45-Jährigen allerdings der Hotelbetrieb. Die Dimitrious wollen nichts am klassischen Stil des Hotels verändern. Deshalb übernahmen sie auch das erfahrene, dem Haus und den Stammgästen eng verbundene Personal des Vorgängers. Ingesamt kümmern sich neben dem Pächterehepaar zwei Hauptamtliche und mehrere Teilzeitkräfte um das Wohl der Gäste und das Management. Einige punktuelle Neuerungen soll es geben. So eröffneten die Dimitrious die Weinstube wieder und planen, mit Hilfe intensiverer Werbung neue Gäste zu gewinnen. "Mittelfristig wollen wir spezielle Programme auflegen", sagt die neue Chefin Nicole Gran-Dimitriou. Winzertage oder Wellness-Pakete schweben ihr vor. Außerdem sollen weitere Tagungsgäste gewonnen werden. Herzstück aller Pläne ist allerdings die Küche. In ihr werden aber nicht nur die hochpreisigeren, an der Saison orientierten Gerichte fürs Restaurant zubereitet. Vielmehr will Familie Dimitriou auch Gäste mit kleinerem Geldbeutel künftig bewirten. Dafür hat sie die Weinstube neu eröffnet, in der ebenfalls "frische, saisonale internationale Spezialitäten à la carte" serviert werden, wie es auf der Speisekarte heißt. Küchenchef ist Thomas Dimitriou, der auf eine mehr als 20-jährige Karriere als Koch zurückblickt. Unter anderem arbeitete der Vater zweier Kinder im Wiesbadener Feinkost-Imperium "Käfer", im Weinbistro Colmar und im "Airport-Klub" am Frankfurter Flughafen. Die vergangenen zehn Jahre trug er in der Küche der Weinstube Mann die Verantwortung, die viele Gäste aus Alzey nach Albig zog. Für die ist Dimitrious neues Restaurant nun bedeutend näher. Die Dimitrious entschieden sich für das bekannte und unter anderem von "Lufthansa Aero" regelmäßig genutzte "Hotel am Schloss" wegen seiner ruhigen, aber doch zentralen Lage in der Stadt, wegen der hohen Standards in den Zimmern, dem Restaurant und dem attraktiven Außenbereich. Thomas Dimitriou betrachtet das Engagement auch mit Blick auf seine beiden Kinder, die in einigen Jahren möglicherweise mit in den Betrieb einsteigen können | |
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